ZDF: TERRA X: Imperium – Der letzte Kriegsruf der Indianer

12. Februar 2012

Chronisten einer untergehenden Welt:

Mediathek – Video: Imperium – Der letzte Kriegsruf der Indianer

Ein deutscher Prinz bereist den Wilden Westen ”Reise in das innere Nord-America”: Bericht der Entdeckungsfahrt

In den Jahren 1832 bis 1834 reist Prinz Maximilian zu Wied, einer der bedeutendsten deutschen Indianer-Forscher, mit seinem Freund, dem Schweizer Maler Carl Bodmer durch den Wilden Westen. Ihr Bericht gibt Zeugnis von der unwiederbringlich verlorenen Welt der “Rothäute”. Europa beginnt, sich für diese Welt zu begeistern. Für Karl May und andere werden ihre Bilder und Schilderungen zur wertvollen Anregung.

 Sendung vom 24.07.2011 [Archiv]
Prinz Maximilian zu Wied. Quelle: gemeinfrei

Indianerforscher Prinz Maximilian zu Wied

Bei der Abreise aus Europa herrschen stürmische Winde und starker Wellengang. Max von Wied notiert, dass das Gepäck des Malers größtenteils aus Staffeleien, Leinwand, Pinsel, Zeichenblocks und anderen Malutensilien besteht. Seine Aufgabe wird sein, Menschen, Trachten, Waffen und Gerätschaften sowie auch Landschaften naturgetreu abzubilden. Der junge Schweizer besitzt eine Taschenuhr. Sie wird die Kontaktaufnahme erleichtern, ihre Spieluhr macht die Indianer neugierig. Dritter im Bund ist der treue Hofjäger Dreidoppel aus Neuwied. Sein Geschick bei der Pirsch wird auch die Anerkennung der “Rothäute” finden. Bei der Annäherung an die Küste Amerikas hofft Prinz Max, wenigstens eine der Seeschlangen zu sehen, von denen er viele Berichte gehört hat. Aus eignem Erleben und im Fachgespräch mit Kennern an Bord kommt er jedoch zu dem Schluss, dass sie gar nicht existieren, sondern Fabelwesen sind.

Maler und Zeichner Karl Bodmer (Foto von 1877). Quelle: gemeinfrei

Maler und Zeichner Karl Bodmer (Foto von 1877)

Erste Begegnung mit Indianern

Bei der Ankunft in Amerika am 4. Juli geraten die Reisenden mitten in die Feiern zum “Independence Day”, dem Unabhängigkeitstag der Amerikaner. Während der folgenden neun Monate ihrer Reise durch die industrialisierten Staaten der Ostküste begegnen sie, wie der Prinz enttäuscht feststellt, nicht einem einzigen Indianer. In St.Lewis besuchen die Reisenden das “Büro für indianische Angelegenheiten”. Der Leiter ist General William Clarke, ein legendärer Abenteurer und Indianerfreund, der 1804 bis 1806 gemeinsam mit seinem Freund Mariwether Lewis den Landweg zum Pazifischen Ozean erkundet hatte. Das Büro liegt am Zusammenfluss der beiden großen Ströme von Mississippi und Missouri. Hier treffen der Prinz und der Maler auf eine Delegation freier Indianer, die sich für einen inhaftierten Häuptling einsetzen will.

Bodmer: Indianer diskutieren vorm Tipi. Quelle: ZDF

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Bodmer: Indianer diskutieren vorm Tipi
Die stolzen Krieger vom Stamm der Sakis und Fox hinterlassen mit ihrer festlichen Kleidung und Bemalung einen tiefen Eindruck bei den Reisenden. Tags darauf begleiten sie den General und seine Gäste ins Gefängnis zum Gespräch mit dem gefürchteten Häuptling Black Hawk. 1812 hatte er als junger Krieger an der Seite Tecumsehs gekämpft. Danach gilt er als dessen Nachfolger und verteidigt erbittert die Freiheit seines Volkes in dessen Jagdgebiet östlich des Mississippi. Erst im März 1833 hatte er kapituliert und damit den “Black Hawks”-Krieg beendet. Für alle Beteiligten ist das Wiedersehen im Gefängnis ein erschütterndes Erlebnis. Später wird der Prinz zu Wied erfahren, dass sich General Clarke tatsächlich erfolgreich für die Freilassung des alten Häuptlings eingesetzt hat.

Auf dem Fluß – Bei den Mandans

Mit dem Dampfschiff setzen der Prinz und seine Begleiter die Reise fort. Sie führt den Missouri aufwärts. An Bord ist neben einem Indianeragenten für die Stämme der Dakotas und einem Offizier, der zu seinem Außenposten am oberen Flusslauf zurückkehrt, eine Anzahl Pelztierjäger und Fallensteller, sogenannter Voyageurs. Die meisten von ihnen stammen von französischen Siedlern ab, die an den großen Flüssen und in Kanada leben. Als gut bewaffnete Hilfstruppen dienen sie auch bei der Armee und den Agenturen im Indianergebiet.

Indianer vor einem Fort der Weißen. Quelle: ZDF

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Bodmer: Indianer vor einem Fort der Weißen

Der Prinz beschreibt sie als rohe, kräftige und genügsame Männer, die allein durch ihre Abhärtung und Erfahrung mit Entbehrung dem Leben unter Indianern gewachsen sind. Nach wenigen Tagen erreichen sie die unsichtbare Grenze zum Indianerland. An einem starken Militärposten werden Schiff und Reisende kontrolliert, die Einfuhr von Alkohol ist verboten. Knapp kann der Prinz seinen kleinen Vorrat an Spiritus retten, den er zur Konservierung wissenschaftlicher Präparate benötigt.

Bei der Weiterfahrt berichten die Mitreisenden über den Verfall jeglicher Sitten, die der Alkohol in der Wildnis verursacht. Von Überfällen, Morden und Rachezügen. Man passiert Sandbänke, Engpässe und die Steinbrüche die allen Indianern heilig sind, da sie hier den Stein für ihre Friedenspfeifen aus dem Fels schneiden. Immer wieder werden sie von Land aus zum Halt aufgefordert. Indianer kommen an Bord, die mit dem Agenten und dem Offizier über Bitten und Beschwerden verhandeln. Carl Bodmer arbeitet unermüdlich, um alle Eindrücke mit dem Pinsel festzuhalten. Bei Sturm und Dunkelheit erreicht der Dampfer Fort Clarke, tags darauf gehen die Reisenden an Land. Am Strand bereiten ihnen Häuptlinge der Manda einen festlichen Empfang. An ihrer Spitze der einflussreiche Mato-Tope, mit dem der Prinz und der Maler bald Freundschaft schließen. In der Nähe des Forts stehen viele Zelte anderer Stämme. Nur wenig entfernt liegt ein Hauptort der Mandan, Mi-tutta-Hangkusch.

Bodmer: Indianer im Zelt. Quelle: ZDF

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Bodmer: Indianer im Zelt
Sommer in der Prärie

Den Hochsommer 1833 verbringen Prinz Max zu Wied und seine Freunde in der Prärie. Auf dem Fluss fahren sie über Fort Union und Fort McKenzie bis zu den Ausläufern der Rocky Mountains. Sie streifen durch das Grasland, besuchen unterschiedliche Indianerstämme und nehmen an ihren Festen teil. Der Prinz schreibt auf, was er über Sitten, Jagdgewohnheiten und Lebensweise der “Rothäute” in Erfahrung bringen kann. Er sucht auch den Kontakt zu Medizinmännern, um ihr Wissen zu erkunden. Carl Bodmer malt und zeichnet, was er findet und wen er überreden kann, ihm Model zu stehen. Er stellt fest: Die Indianer sind eitel. Sie lieben es, sich für den Maler in Schale zu werfen. So entstehen Bilder von zeitloser Schönheit und unvergänglichem dokumentarischen Wert.

Bodmer: Porträts von Indianern. Quelle: ZDF

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Bodmer: Porträts von Indianern

Als der Winter kommt, nehmen die Reisenden eine Einladung der Mandan an und ziehen sich in ein Blockhaus nahe Fort Clarke zurück. Der Winter vergeht mit täglichen Besuchen des Häuptlings und seiner Familie. Mato Tope berichtet vor dem wärmenden Kamin von seinen Erlebnissen als Krieger. Von Kämpfen und von seinen Versuchen, Frieden zu stiften zwischen den Mandan und ihren Nachbarn, den Assiniboin. Er erzählt von Überfällen der Cheyenne, bei dem er einen Häuptling in fairem Zweikampf tötete und davon, dass er Mitglied ist im mächtigen Kriegerbund der “Hunde”. Mato Tope spricht auch über die Legenden und den Glaube seines Volkes. Zu den Andenken des Prinzen an die Reise gehören auf Leder gezeichnete Bilder der Mandan über Taten und Legenden ihres Stammes.

Maximilian zu Wied schreibt über seine Reise in den Wilden Westen einen Bericht, der – ergänzt durch die Bilder Carl Bodmers -, großes Aufsehen erregt. Er hat darin der Welt der Indianer ein bleibendes Denkmal gesetzt. Vor allem den Mandan, seinen Freunden, die wenige Monate nach seiner Abreise durch eine eingeschleppte Pockenepidemie bis auf wenige Menschen ausgelöscht werden.

von Rainer Aust

ARTE – Mit Offenen Karten – Indianer Nordamerikas

24. Dezember 2011

ARTE-Mit offenen Karten Indianer Nordamerikas

 

Eine interessante Dokumentation über die Vertreibung und Vernichtung der Völker Nordamerikas nach der Besiedlung des Kontinents durch die Europäer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Robert Taylor

22. Dezember 2011

Todesanzeige Robert Taylor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine schlimme und traurige Nachricht: Unser Englischlehrer Robert Taylor ist tot. Robert war maßgeblich daran beteiligt, dass wir uns während unserer “Reise in das innere Nordamerika” so gut verständigen konnten. Robert unterrichtete Englisch auf humorvolle, interessante, lehrreiche Art und Weise. Unsere Gespräche über alle Facetten des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland und den USA waren eine Bereicherung sondergleichen. Jede einzelne Unterrichtsstunde war einzigartig.

Robert übersetzte unsere Blog-Texte ins Englische, dafür ewigen Dank.

Ein toller Mensch ist gestorben.

Wir sind traurig. Elke+Ulli

 

Auszug aus dem Exposé zum Buch mit dem Arbeitstitel Reise in das innere Nordamerika – Tagesreise 14.10.2008

26. August 2011
Route 14.10.2008

Route 14.10.2008

REISE IN DAS INNERE NORD-AMERICA IN DEN JAHREN 1832 BIS 1834

MAXIMILIAN PRINZ ZU WIED (Originaltext)

Am 14. October war das Wetter angenehm, und heller Sonnenschein erfreute uns wieder. Der Fluss hatte bedeutend an Breite zugenommen. Wir erreichten früh Six-Miles-Island, eine schöne Insel, von welcher man bis Louisville nur 6 Meilen rechnet. Während der Nacht hatte man die Orte New-York, Fredericsburg, Gent, Vevay, mit seinen weinbauenden Waadtländern, Port William an der Mündung des Kentucky River, Madison, New-London, Bethlehem und West-Port vorbei geschifft, so wie den wohlbekannten Big-Bone-Lick, wo man am Fusse eines Hügels von schwarzer Erde die kolossalen Knochen des sogenannten Mammut (Mastodon Cuv.) ausgegraben hat. Gern würde ich an dieser Stelle verweilt haben, allein der Gegend vollkommen kundige Passagiere des Schiffes versicherten, es sey nichts mehr daselbst zu sehen, man finde auch nichts mehr daselbst, und die gefundenen Gegenstände seyen sämtlich nach England und an die amerikanischen Museen verkauft worden.

 

Karl Bodmer - View on the Ohio

Karl Bodmer - View on the Ohio 1832

Ulrich Schmotz - View on the Ohio 2008

Ulrich Schmotz - View on the Ohio 2008

Noch immer findet man zuweilen fossile Thier-Knochen in den Vereinigten Staaten, allein die Besitzer, welche nun den Werth dieser Gegenstände kennen gelernt haben, setzen einen so hohen Preis darauf, dass man sie schwer erhalten kann, auch werden sie aus Patriotismus häufig an die americanischen Museen geschenkt.

U.S. Mail packet

U.S. Mail packet

Von Jeffersonville erreichten wir bald Louisville, eine ansehnliche Stadt von 12,000 Einwohnern, die im Jahr 1800 nicht mehr als 600 Einwohner zählte. Sie liegt im Staat Kentucky und nimmt sich, vom Flusse gesehen, lange nicht so gut aus, als Cincinnati. Neger besorgten den Transport des Gepäcks nach dem Gasthofe, in welchem wir wie gewöhnlich eine grosse Versammlung von Gentlemen (hier meist reisende Kaufleute) fanden. Die Kaufleute bilden in Amerika diejenige Kaste des Volkes, in welcher wohl der meiste Müssiggang gefunden wird, und sie ist ausserordentlich zahlreich. Die am wenigsten zahlreichen Kasten sind die Gelehrten und die Soldaten, besonders die letzteren von so geringer Anzahl, dass man sie durchaus nicht bemerkt. Die jungen Leute, welche in Nord-America alle Thüren der Gasthöfe belagern, gehören ohne Zweifel meistens zu den Kaufleuten. Fremde werden von diesen gewöhnlich ebenso eingebildeten als ungebildeten Menschen öfters mit Geringschätzung behandelt, und man macht schon Anmerkungen, sobald man nur den Ausländer entdeckt, der sich durch eine etwas fremdartige Aussprache des Englischen oder durch seinen Anzug verräth. Ein Theil dieses americanischen Dünkels ist, wie schon gesagt, auf Rechnung des überaus grossen Patriotismus zu setzen, ein anderer Theil entspringt aus der Unwissenheit und Unbekanntschaft mit anderen Ländern.

 

Karl Bodmer - Gentlemen at Louisville

Karl Bodmer - Gentlemen at Louisville

Als der Mittag kam, hatten sich die Gentlemen in einem solchen Grade vor dem Haus angehäuft, dass bei dem sogenannten Second-Bell (dem zweiten Rufe der Essglocke) ein wahrer Sturm-Angriff auf den Essaal entstand. Alles drängte sich ungestüm ein, ein jeder suchte seine Ellenbogen zu gebrauchen, und in nicht viel mehr als 10 Minuten eilten eben diese Menschen gesättigt schon wieder vom Tische fort. Ein deutscher Kaufmann, Herr Wenzel, an welchen ich empfohlen war, hatte die Güte uns die Stadt und ihre Umgebungen zu zeigen. Bei ihrer Anlage und jetzigen Ausdehnung verspricht Louisville in kurzer Zeit sehr bedeutend zu werden, und man baute wirklich sehr stark. Die langen Strassen sind breit und gerade, durchschneiden sich rechtwinkelig, und die Lage am Ohio ist für den Handel sehr günstig. Läden und glänzende Waaren-Ausstellungen fehlen hier so wenig wie in allen Städten der Vereinigten Staaten, und Eleganz in der Kleidung characterisirt überall, selbst in den kleinsten Oertern, die Bewohner dieses Landes, deren grösstes Bestreben Gelderwerb ist. Da es Sonntag war, so strömten die mancherlei Secten der Bevölkerung nach ihren verschiedenen Bethäusern, später sah man viele in ihren leichten Cabriolets (Gigs) spazieren fahren. Schon gab es hier über 30 Miethwagen, die zum Theil Negern angehörten, von welchen in diesem Staate, Kentucky, nur bei weitem der kleinere Theil frei ist. Die Negersclaven in Nord-America tragen übrigens dieselben sonderbaren Kostüme wie in Brasilien, da sie sich mit allen Arten alter Kleidungsstücke behelfen müssen, und das Clima sie zwingt, sich wärmer zu kleiden. Die unterdrückte Lage, in welcher sie leben, macht sie hier ebenfalls schlecht und abgefeimt, wovon die Reisenden oft die Erfahrung zu manchen Gelegenheit finden. Auch zu Louisville war die Cholera schon ausgebrochen. Am Tage vor unserer Ankunft waren fünf Menschen, meist Neger, von ihr weggerafft worden. Ein bedeutender Schreck hatte die Bevölkerung ergriffen, man drängte sich in die jetzt thätigen Apotheken, und grosse Pechpflaster wurden überall auf die Mägen appliciert. Die Apotheker hatten bei diesem Heranrücken der Cholera den grössten Vortheil, denn Magenpflaster, Pfeffermünz und Kampfer-Tropfen wurden unaufhörlich verlangt; gerade wie bei uns

Reise in das innere Nordamerika in den Jahren 2008 und 2009

Ulrich Schmotz

Impressionen

Dienstag, 14.10.2008

Ein Prediger im Fernsehen sagte heute Morgen: Ihr fragt uns was ihr wählen sollt und wir sagen euch, wählt die, die die Bibel im Herzen haben.

Rising Sun. Hotel The Courtyard

Rising Sun. Hotel The Courtyard.

78 Grad Fahrenheit, leicht bewölkter Himmel. Patriot.

Patriot

Patriot

Das erste Kohlekraftwerk für heute mit einem gewaltigen Schornstein und viel Dampf auf der Kentucky Seite.

Welcome to Switzerland County.

Switzerland County

Switzerland County

Das Tal ist groß und weit, die Hügel flach. Links auf dem Ohio River schippern Kohlenboote mit Schlepper, rechts sind Sand-Abbaugebiete. Der Ohio River wirkt hier breit wie ein See.

Blätter wehen über die frisch asphaltierte Straße. Die Straße führt durch die Hügellandschaft des Ohio River, Bodenwellen lassen uns beim hoch und runterfahren aufjuchzen. Die landwirtschaftlichen Flächen zu beiden Seiten der Straße sind abgeerntet. Zur Linken an der Concord Road steht einsam die Concorde Community Church.

Die Zikaden zirpen bei diesen sommerlichen Temperaturen als wenn es kein Morgen mehr gibt. Es fällt auf, das dort, wo durch die Industrieunternehmen Geld in die Kassen der Kommunen fließt, die Ortschaften sauberer, aber auch steriler sind als anderswo. Die Straßen sind alle in einem Top Zustand. Entlang der Route 42 stehen einige dieser Industrieanlagen: Kentucky Utilities Company oder North America Stainless. Diese Anlagen ziehen sich über mehrere Meilen hin. So etwas kannte ich bisher nur aus Deutschland von Bayer aus Leverkusen oder aus der Schweiz von den Chemieunternehmen Ciba-Geigy, Sandoz oder Hoffman-La Roche.

Kohlekraftwerk

Kohlekraftwerk

Schornsteine eines Kraftwerks

Schornsteine eines Kraftwerks

Dampf

Dampf

Bis vor kurzem war ich noch der festen Überzeugung, dass mit jeder Meile Richtung Westen die Industrialisierung der Landschaft abnimmt. Weit gefehlt, es ist eigentlich umgekehrt, die Industrieansiedlungen nehmen zu, im Moment fahren wir zum Beispiel am Chemieunternehmen Dow Corning, Carrolton Site, vorbei.

Vevay ist der Hauptort von Switzerland Countyund hat ungefähr 1800 Einwohner. Die Menschen leben vom Wein- und Tabakanbau. 79 Grad Fahrenheit. Inzwischen bekommen wir keinen vernünftigen Radiosender mehr eingestellt, nur noch Christliche- oder Country-Musik-Sender.

Vevay

Vevay

Die Amerikaner sagen nicht to drive sondern to ride. Auf dieser Straße hat man auch tatsächlich das Gefühl, über die sanften Hügel wie beim Wellenreiten zu reiten. Schönes, langsames Fahren, kein Verkehr, ganz selten mal ein Auto. Zu unserer Rechten Wald, Wald, Wald, ohne Ende Wald. Die Route 421 führt uns nun weit hinauf zum Gipfel einer Hügellandschaft. Die Farmer bringen gerade die Heuernte ein.

Farm

Farm

Die 625 führt uns durch eine friedliche Spießeridylle, eine Frau sitzt auf der Terrasse und liest Zeitung. Links eine Herde pechschwarzer Kühe. Ein Bulle tummelt sich in einem Wassertümpel. McCain-Palin Wahlplakate. Vor uns Rauchschwaden, und da ist es ja auch schon, das nächste Kraftwerk. Wieder ein Riesenklotz. EON USA. Gewaltige Kohlehalden. Die Parkplätze sind randvoll. Hier sind eine Menge Menschen damit beschäftigt, die geförderte Kohle in Energie umzuwandeln. Hinter dem großen Umspannwerk liegen die Wasserbassins des Kraftwerks. Kurz hinter dem Kohlekraftwerk erreichen wir Wises Landing.

Die Kirche des Ortes steht einsam hinter der Industrieanlage, rechts davon befinden sich Tabakfelder. Mehr und mehr Blätter liegen inzwischen auf der Straße. Hier sind sie auch nicht bunt, sondern braun. Tabakpflanzen hängen in alten Schuppen. Wir verlassen die Wises Landing Road und parken in der Nähe einer ehemaligen Badeanstalt oder etwas ähnlichem. Hier ist es sehr, sehr einsam. Vorbei an einem verdreckten Bassin, es nicht mehr klar zu sagen, ob ein Klär- oder Schwimmbecken, besteigen wir einen wackligen Aussichtsturm, oder war es mal ein Sprungturm? Die gesamte Anlage ist komplett verfallen. Wir sehen auch überwucherte Tennisplätze, damit ist klar, dass das hier früher ein Schwimmbad mit Sportanlangen war.

Sprungturm

Sprungturm

Da ab hier keine Straße mehr direkt am Ohio River entlang führt, fahren wir durch ein Tal einige Meilen ins Landesinnere. Slow – Children At Play. Hier wohnen viele Menschen in Wohnmobilhäusern. Einige der Talbewohner haben sich richtiggehend eingemüllt.

Teilweise sieht es aus wie auf einer Müllkippe. Mitten in dieser Einsamkeit ein Schild: War is not the answer. Immer wieder sehen wir Kühe stoisch auf den Wiesen in irgendwelchen Tümpeln stehen. Die Landschaft wirkt idyllisch, trotz oder vielleicht auch wegen der ausgetrockneten Bäche und Flüsse. Wo noch Wasser im Bachbett ist, wimmelt es von Fischen.

Ausgetrocknetes Flussbett

Ausgetrocknetes Flussbett

Auf der Straße liegt eine überfahrene schwarze Schlange, die immer noch gefährlich aussieht.

Übergefahrene Schlange

Übergefahrene Schlange

Es wird Pferdezucht und Landwirtschaft betrieben.

Man wählt konservativ: McCain. Rechts Kleefelder, das Futter für die Tiere, links abgeerntete Maisfelder. Eine kleine Frau holt mit einem Riesenauto die Post aus ihrem Briefkasten. 3.29 Uhr. 78 Grad Fahrenheit, 24 Meilen bis Louisville. Pferdekoppel folgt auf Pferdekoppel. Die Farmhäuser werden größer, teilweise ähneln sie herrschaftlichen Gebäuden. North Oldham High School, Middle School, Elementary School. Die Schule ist zu Ende, die meisten Kinder werden von ihren Müttern abgeholt. Der Rest wird mit den gelben Schulbussen nach Hause gebracht. Das System funktioniert perfekt. Polizisten winken die Autos und Busse raus, es sieht genauso so aus wie in amerikanischen Filmen. Ich mag diese Gegend nicht besonders. Der Landschaft wurde das Wilde genommen. City of Prospekt, Kentucky.

Entlang der 42 gibt es ganz viele Resorts, also abgeschottete, bewachte Wohnviertel, in denen Menschen leben, die Angst haben. Angst um ihr Geld, Angst mit anderen zu teilen, Angst vor anderen Menschen, Angst vor Gewalt, Angst vor Angst. In diesen Wohlstandsghettos suchen sie ihren Frieden.

Ein Waschbär liegt zerfetzt auf der Straße. Eine künstliche Seelandschaft wirkt etwas lächerlich, dahinter stehen Paläste, im wahrsten Sinne des Wortes. Rechts der Ohio, links Villen wie an der Elbchaussee in Hamburg, wobei hier die Grundstücke noch größer sind. Drei Brücken verbinden Louisville, Kentucky mit Jeffersonville, Indiana. Wir fahren am Louisville Slugger Field Baseball Stadium vorbei bis zur Main Street. Dann halten wir uns südlich, bis wir unser Quartier in der 1213 South First Street im Viertel Old Louisville erreichen: The Aleksander House Bed and Breakfast.

Aleksander House Bed and Breakfast, Old Louisville

Aleksander House Bed and Breakfast, Old Louisville

Louisville hat um die 700.000 Einwohner, und soll eine der sichersten Städte der USA sein. Die Stadt liegt im Herzen der Vereinigten Staaten, ist aus diesem Grund einer der beliebtesten Umschlagplätze des Landes und daher wirtschaftlich gut gestellt. Am bekanntesten ist allerdings das Kentucky Derby, das populärste Pferderennen Amerikas. Der berühmteste Bürger der Stadt ist Muhammad Ali.

In Wikipedia wird Old Louisville folgendermaßen beschrieben: Louisville verfügt neben seinem modernen Stadtkern, der einer typischen amerikanischen Innenstadt entspricht, über mehrere Stadtteile mit alten Bauten und damit insgesamt über den größten Bestand an viktorianischen Villen außerhalb Englands. Wir sehen prachtvolle, schöne Häuser, viele sind unbewohnt, zugenagelt oder es stehen Verkaufs-Schilder im Vorgarten.


Luke Gasser

08. März 2011
Luke Gasser Schattenwurf

Luke Gasser

Vor einiger Zeit bin ich auf den Schweizer Künstler Luke Gasser aufmerksam geworden. Luke hat einen Film über Karl Bodmer und seine Reise mit Maximilian Prinz zu Wied gedreht.

Bodmers Reise – Auf den Spuren eines Indianerfreundes

Der Film wurde vom New York City International Film Festival als bester Dokumentarfilm 2010 ausgezeichnet.

Pre-Trailer Deutscher Trailer 2010 – Karl Bodmers Reise

Official Trailer: Bodmers Journey

Leider habe ich den Film in Deutschland noch nicht sehen können. Aber schon die Impressionen der Trailer vermitteln das Gefühl vom “Wissen” um das Gewesene, Bleibende der Reise in das innere Nordamerika 1832-1834.

Ich sehe mich mit Elke durch diese Landschaften reisen mit dem imaginären zeitlosen Blick 176 Jahre zurück.

Nachfolgend einige Links zu Luke Gasser:

Luke Gasser

Wikipedia

Facebook

Jodlerkonzert

Zum Abschluss ein Videoclip mit Luke:

Ä Bitz vo Diär (Titelsong “Die Nagelprobe”)

Gary Smith und Wade Constable zu Besuch in Deutschland

24. September 2010

Zur Erinnerung: Gary Smith und seine Frau Kay luden uns vom 6.8.bis zum 12.8.2008 während unserer ersten USA-Reise nach Miami und Port St. Lucie, Florida ein. Ein Vorfahre namens Jost Schreckengast emigrierte von Aue-Wingeshausen nach Amerika. Gary war 2008 auf den Spuren seiner Vorfahren in Wingeshausen bei Inge Boshof zu Besuch gewesen (auf dem Grundstück der Boshofs stand das Haus des Jeremias Schreckengast), und hatte erfahren, dass wir uns gerade in den USA aufhielten. Daraufhin schrieb er uns eine Email und lud uns nach Florida ein. Während unserer ersten Tour trafen wir uns dann noch zweimal, einmal vom 13.-15.9.2008 in Garys Wochenendhaus Smith Heaven, unweit von dem Ort Medix Run, Pennsylvania, gelegen, und das zweite mal während unseres Pittsburgh Aufenthalts vom 25.9.-8.10.2008.

Die Reise in 2009 wurde nur möglich durch die Hilfe von Gary Smith und Wade Constable. Auch hier kurz zur Erinnerung: Ich hatte den Westfalia VW-Bus bei Ebay ersteigert und dann Probleme mit dem Verkäufer. Gary schaffte es, dass der Verkäufer des Busses rechtzeitig alle notwendigen Papiere zusandte, er organisierte die Überführung des Busses von Seattle nach Evansville, Indiana, und überredete seinen Freund Wade Constable, der in Indiana zu Hause ist, sich als proforma Eigentümer für den Bus zur Verfügung zu stellen. Zum guten Schluss waren Gary und Wade auch noch bei der Übernahme des Busses in Evansville persönlich dabei.

Das ist alles in unserem Blog genauer nachzulesen.

2.7.-6.7.2010: Gary Smith und Wade Constable besuchten uns in Hänigsen. Die beiden hatten unglaubliches Sommerwetter mitgebracht. Am 3.7.2010, einem Samstag, zeigten wir den beiden bei extremer Hitze Hannover. Nach einem Besuch des Neuen Rathauses in Hannover, natürlich mit einem Besuch in der Rathauskuppel, wollten wir eigentlich noch in die Herrenhäuser Gärten, dafür war es aber viel zu heiß. Auch der Besuch eines Biergartens erwies sich als unmöglich, da wegen des WM-Spiels Argentinien-Deutschland schon um 14 Uhr alle Plätze belegt waren. So fuhren wir zurück nach Hänigsen und sahen den 4-0 Sieg der Deutschen in unserem kühlen Wohnzimmer.

Wade and Gary in Haenigsen
Wade and Gary in Haenigsen
Wade, Ulli and Gary in Hannover

Wade, Ulli and Gary in Hannover

Am Sonntag, den 4. Juli 2010, fuhren wir mit unseren amerikanischen Gästen nach Hamburg. Bei herrlichsten Sonnenschein machten wir mit Gary und Wade eine Hafenrundfahrt. Begleitet wurden wir dabei von Jutta und Michael Ollrogge und meinem Onkel Hans-Jürgen Schwartinski. Später beim Mittagessen kam auch noch Kai-Uwe Holsten dazu. Unsere Freunde sprechen alle sehr gut Englisch, so dass sich eine rege Unterhaltung über Gott und die Welt entwickelte.

Gary and Wade in Hamburg

Gary and Wade in Hamburg

Wade, Hans-Juergen and Gary in St. Pauli-Hamburg

Wade, Hans-Juergen and Gary in St. Pauli-Hamburg

Am Montag, den 5. Juli 2010, machten wir uns auf den Weg nach Berlin. Unsere Sightseeing Tour führte uns ins Zentrum, wo wir direkt an der Stelle parkten, wo früher der Bunker Hitlers war. Das war natürlich etwas für unsere Gäste. Danach sahen wir uns die Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden an, das Brandenburger Tor und den Reichstag. Nach dem Mittagessen im Nikolai-Viertel machten wir eine Bootsfahrt auf der Spree, die uns bis zum neuen Bundeskanzleramt führte. Nachdem wir den ehemaligen Check Point Charly besichtigt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Potsdam. Nach einem kurzen Abstecher zum Schloss Ceclienhof aßen wir in der Neuen Meierei am Jungfernsee zu Abend, bevor wir uns auf den Rückweg nach Hänigsen machten.

Ulli takes photos from Wade an Gary in front of the Brandenburg Gate

Ulli takes photos from Wade an Gary in front of the Brandenburg Gate

Wade and Gary with Marx and Engels in East Berlin

Wade and Gary with Marx and Engels in East Berlin

Elke and Wade in Potsdam near Berlin

Elke and Wade in Potsdam near Berlin

Am Dienstag, den 6. Juli 2010, verabschiedeten sich unsere Besucher Richtung Süddeutschland. Ihre Tour führte Sie von München über den Schwarzwald via Brüssel, von wo Wade Constable zurück nach Chicago flog.

Gary blieb noch in Europa und besuchte Inge Boshof und die Familie Bürger vom 18.-21. Juli 2010 in Wingeshausen. Natürlich fuhren auch Elke und ich für diese Zeit nach Wittgenstein. Wir verbrachten interessante Tage mit Gary: Besuch der noch in Wingeshausen lebenden Schreckegasts, Interview mit der Siegener Zeitung über seinen Besuch und seine Intention der Reise in die Vergangenheit (Artikel Siegener Zeitung 24. Juli 2010: Auf den Spuren der Schreckgasts), schöne Abende am Feuer, Besuch einer Ausstellung in Bad Berleburg mit Fotos und einem Quilt von Margit Bürger und vieles andere mehr.

Gary arrived Wingeshausen - Margit on his side

Gary arrived Wingeshausen - Margit on his side

Gary with Schreckengasts in Wingeshausen

Gary with Schreckengasts in Wingeshausen

Gary is talking with a teacher in the Sparkasse Bad Berleburg

Gary is talking with a teacher in the Sparkasse Bad Berleburg

Good bye Inge, Elke and Wingeshausen

Good bye Inge, Elke and Wingeshausen

Gary leaves Wingeshausen

Gary leaves Wingeshausen

Michel Bergmann

02. Juli 2010
 
Die Teilacher
 
http://stadt.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Die_Flora/Aktuelles/Details/Lesung_Die_Teilacher.asp
 
Di, 15.06.2010, 19.30 Uhr
 
Lesung mit Michel Bergmann
Michel Bergmann erzählt von jüdischen Menschen, die sich in harten Zeiten durchgeschlagen haben und nach 1945 versuchen, ihrem verlorenen Leben wieder einen Sinn zu geben. Sie hausen in halben Ruinen. Die Nachbarn sind grimmig, das politische ist Klima frostig, die Zukunft ungewiss. David Bermann, Jossel Fajnbrot, Emil Verständig, Moische Krautberg, Max Holzmann und die anderen, sie sind zurückgekehrt. Wie ist es ihnen ergangen? Fast alle waren aus den Lagern gekommen, oft als einzig Überlebende in ihrer Familie. Doch jetzt ist Aufbruch angesagt: Bei Eis und Schnee, bei Regen und Sonnenschein, sind sie als „Teilacher“ unterwegs, um allerlei Dinge zu verkaufen. Wie viel Kraft hat es gekostet, wieder an Liebe und Zukunft zu glauben?
 
Michel Bergmann, 1945 als Kind jüdischer Eltern in einem Internierungslager in der Schweiz geboren, aufgewachsen in Paris und Frankfurt am Main. Nach seiner Ausbildung bei der Frankfurter Rundschau wird er freier Journalist. Er entdeckt seine Liebe zum Film und arbeitet u.a. als Autor, Regisseur und Produzent. „Die Teilacher“ ist sein erster Roman.
 
Die Veranstaltung findet im Rahmen von RUHR.2010 – Biennale Musik & Kultur der Synagoge statt.

Den Kontakt zu Michel Bergmann stellte seine Schwester Ruth Jody her, womit sich auch der Zusammenhang zu unserem Blog Reise in das innere Nordamerika erklärt. Zur Erinnerung: Ruth Jody ist die supernette Dame aus New York, bei der wir im Juli 2008 für einige Tage wohnen durften. Ausserdem organisierte Ruth während unserer USA-Reise Treffen mit Verwandten und Freunden in Pittsburg und Kansas. Der Kontakt ist danach nicht mehr abgerissen, und wir freuen uns sehr auf unseren nächsten Besuch bei ihr in NY. Bei einem unserer Telefonate erzählte sie uns von ihrem Bruder Michel, mit dem wir uns zu der Lesung in Gelsenkirchen verabredeten. Michel ist nicht nur ein guter Schreiber und ausgezeichneter Vorleser sondern auch ein exzellenter Erzähler. Hat Spass gemacht, den Abend mit ihm zu verbringen. Eine beeindruckende Persönlichkeit. Für die, die es interessiert, verweisen wir auf das Internet.

Die Schaffenskraft dieses Mannes scheint unerschöpflich: Hier der Link auf ein Buch, das er mit seiner Frau Anke geschrieben hat, und das im aufbau verlag erschienen ist
  
Die Ärztin-Anke Michel
 
Hier nun einige Bilder von der Lesung:
Das Copyright des Textes und der nachfolgenden Fotos liegt bei: S.Kinner/ Kulturraum „die flora“.
 
 Michel Bergmann im GesprächMichel Bergmann mit interessierten ZuhörernMichel Bergmann liest aus "Die Teilacher"
Michel Bergmann beantwortet Fragen nach der LesungMichel Bergmann signiert sein Buch "Die Teilacher"
 
 

Bill Marsik und der Slaughter River campground am Missouri River in den Upper Missouri River Breaks

20. Juni 2010

Slaughter River campground - Foto Bill Marsik

Bill Marsik schrieb uns vor kurzem eine Email mit einem Foto vom Slaughter River campground. Freundlicherweise erlaubte er uns, das Foto zu veröffentlichen. Bill machte mit uns am 10.8.2009 eine wunderbare Bootstour auf dem Missouri River, und zwar in den Upper Missouri River Breaks. Wir starteten von Coal Banks Landing und legten neun Stunden später in Judith’s Landing an. Wer mag, liest den Bericht über diesen Trip im Blog nach. Ich schrieb damals: Damit beginnt eine der interessantesten und faszinierendsten Touren, die wir…je gemacht haben.

Bill schreibt in seiner Email: You had an extraordinary trip across America and the highlight for anyone interested in Bodmer would have been our river trip through the White Cliffs.  I remember both you and Elke whenever I get just below Slaughter River campground and look back up at the view Bodmer drew and Elke spotted.  I will enclose a photo I took at Slaughter River on my last trip of the year.  It was taken 3 September 2009.

Uns gefällt das Foto ganz ausgezeichnet, da Bill die Abendstimmung mit dem Vollmond perfekt rüberbringt. Wer jemals am Missouri River gewesen ist, weiss, was ich meine.

Für alle, die ebenfalls eine Bootsfahrt auf dem Missouri River in den Upper Missouri River Breaks planen, hier der Link auf Bills Webseite:

Missouri Breaks River Co.

Nachfolgend noch ein kleiner Film von unserer Bootstour mit Bill, auf youtube eingestellt:

Bootstour mit Bill Marsik in den Upper Missouri River Breaks am 10.8.2009

Proseminararbeit Tobias Ehrenbold

28. Februar 2010
Historisches SeminarUniversität Luzern

Sommersemester 2009           

 

 

 

Zwischen Merkwürdigkeiten und Nationalikone

Eine Analyse zu Karl Bodmers Bildern der amerikanischen Landschaft

 

Tobias EhrenboldFurrengasse 15

6004 Luzern

tobias.ehrenbold@stud.unilu.ch

SeminararbeitHS: „Wish you were here“

Geschichte der Landschaft in der Neuzeit

Prof. Dr. Jon Mathieu

 

Proseminararbeit Tobias Ehrenbold

Danke für die Genehmigung zur Veröffentlichung in meinem Blog

Vortrag beim DRK Hänigsen

01. Februar 2010
DRK

DRK